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Russe soll ins Gefängnis, weil er Pokémon Go spielte

Russe soll ins Gefängnis, weil er Pokémon Go spielte

Ich persönlich kenne keinen, der Pokémon nicht kennt. Vergangenen Sommer wurde das Handyspiel Pokémon Go zu einem weltweiten Erfolg und zu einem riesigen Phänomen. Tausende Menschen versammelten sich an sogenannte Poké-Stops – um virtuelle Monster zu fangen. Einige Personen werden dafür aber wahrscheinlich ins Gefängnis kommen.

Während viele Spaß an dem Spiel hatten und es das Highlight des Jahres war, hatte Ruslan S. keine guten Erfahrungen gesammelt. Der aus Russland kommende Blogger lud ein Video ins Internet, indem er Pokémon Go in einer orthodoxen Kirche spielte. Wegen „Verletzung religiöser Gefühle“ forderte die Justiz in Russland eine dreieinhalbjährige Haftstrafe.
Zu einer heimischen Agentur sagte der Blogger

Ich bin schockiert, dass die Anklage eine solche Strafe für mich beantragt hat. Ich habe niemandes Recht und Freiheit verletzt seinen Glauben auszuüben

 

Die Staatsanwaltschaft sieht das allerdings etwas anders und sagt keinen Grund für einen Freispruch zu sehen. Nun werden Ruslan am 11. Mai, der Tag der Urteilsverkündung die Daumen gedrückt, dass er nur mit einer Bewährungsstrafe davonkommt.

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